engbers vertraut auf expertise von shopmacher
Seit 2010 betreuen die SHOPMACHER die eCommerce-Plattform des Herrenmodehändlers engbers. Engbers-Inhaber Bernd Bosch und SHOPMACHER-CEO André Roitzsch beschreiben im Interview ihre Zusammenarbeit und erläutern, warum die SHOPMACHER-Philosophie der kontinuierlichen Shopverbesserung dabei seit rund zwei Jahren eine große Rolle spielt.
Seit wann betreuen die SHOPMACHER die eCommerce-Plattform von engbers?  

Bernd Bosch: Im Jahr 2010 haben wir unsere Online-Aktivitäten auf eine moderne, entwicklungsfähige eCommerce-Plattform gestellt. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten wir eng, intensiv und vertrauensvoll mit den SHOPMACHERN zusammen, die uns damals nicht nur eine moderne eCommerce-Plattform hingestellt haben, sondern seither ein wichtiger beratender Wegbegleiter bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Online-Aktivitäten sind.

Welche Basis-Technologien liegen der engbers-Plattform zugrunde?

André Roitzsch: Die technologische Basis hinter der Plattform ist das Shopsystem Oxid für den Checkout in Kombination mit einem von uns SHOPMACHERN selbst entwickelten Symfony-Frontend sowie unserem CommerceCockpit. Das CommerceCockpit ist eine ebenfalls von SHOPMACHER entwickelte SaaS-Lösung. Sie ermöglicht es den Redakteuren bei engbers, große Teile der Shop-Plattform selber zu editieren, ohne tiefergehende technische Kenntnisse haben zu müssen oder für jede Änderung uns als Agentur konsultieren zu müssen. Das betrifft nicht nur Bilder und Texte, sondern auch viele andere Bereiche des Shops. Das CommerceCockpit gibt unseren Partnern bei engbers also eine hohe Flexibilität und Verwaltbarkeit der gesamten eCommerce-Plattform in Eigenregie.

"Der SHOPMACHER-Ansatz hilft uns massiv."

Wie erreichen Sie, dass die eCommerce-Plattform mit den rasch wechselnden Kundenanforderungen im Online-Handel kontinuierlich Schritt hält?  

Bernd Bosch: Im Online-Bereich entwickeln sich das Mode-Business und die Kundenanforderungen noch weitaus dynamischer als im stationären Bereich. Deshalb war und ist der SHOPMACHER-Ansatz der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer eCommerce-Plattform genau die Philosophie, die wir brauchen und die uns massiv hilft. Unsere Plattform hat in ihrer heutigen Form sowohl im Look & Feel als auch in technologischer Hinsicht nur noch sehr wenig mit dem Status von 2010 gemein. Die SHOPMACHER beraten uns und zeigen mit ihrem strikt datengetriebenen Ansatz auf, wo sich Anforderungen verändern und wo wir effizienter werden müssen. Und an genau diesen Stellen verbessern wir dann gemeinsam unsere Plattform beinahe im Gleichschritt mit den jeweiligen Anforderungen.

Wie lässt sich so eine recht kurzfristig reagierende Zusammenarbeit denn agenturseitig überhaupt organisieren?  

André Roitzsch: Um unsere Philosophie der kontinuierlichen Weiterentwicklung im Tagesgeschäft auch effizient umsetzen zu können, haben wir viele Abläufe und Strukturen bei SHOPMACHER in den zurückliegenden zwei Jahren konsequent umgestaltet. Die Philosophie der Shopverbesserung postuliert, nicht mehr in langfristig geplanten Projekten zu denken und weiterzuentwickeln. Das erfordert eben nicht nur bei unseren Kunden, sondern auch auf Agenturseite ein entschlossenes Umdenken sowie entsprechende Strukturen und Abläufe.

Zum Zweck der kontinuierlichen und anforderungsorientierten Weiterentwicklung der eCommerce-Plattform folgt engbers seit rund zwei Jahren genau dieser Idee. Engbers sichert sich jeweils zum Jahresende auf Basis einer groben gemeinsam erarbeiteten Planung Entwicklungsressourcen für ein Jahr. Welche Themen im Rahmen dieses Kontingentes umgesetzt werden, wird dann jeweils monatlich entschieden. So kann engbers

flexibel auf sich permanent ändernde Marktentwicklungen reagieren und auch neue Trends mit geringer Vorlaufzeit angehen. Der Aufwand für oft bis zur Umsetzung schon wieder obsolete Planungen sinkt im Rahmen dieses Modells signifikant und es kann deutlich mehr Energie in die Ad-hoc-Umsetzung von Teilprojekten fließen.

Die Stichworte „datengetriebener Ansatz“ und „Messbarkeit“ sind gefallen. Lassen sich die Früchte der datengetriebenen Zusammenarbeit denn auch irgendwie messen?   

Bernd Bosch: Seit dem Start der Zusammenarbeit mit SHOPMACHER erzielt engbers im Online-Geschäft jährlich ein zweistelliges Umsatzwachstum. Nun kann man zwar sagen, Wachstumsraten jenseits der zehn Prozent sind im eCommerce beinahe üblich. Jedoch erzielt man gerade im hart umkämpften Fashion-Bereich zweistelliges Wachstum nicht durch Stillstand, sondern nur durch agile Weiterentwicklung der eigenen Services für die Online-Kunden. Und das ist genau das, was wir gemeinsam mit den SHOPMACHERN tun.  

Wir konnten etwa im Bereich des immer wichtiger werdenden mobile commerce den Umsatzanteil von mobilen Endgeräten bei der Kernmarke engbers in den vergangenen zwei Jahren signifikant von zehn auf dreißig Prozent steigern. Bei den engbers-Marken emilio adani und engbers xxl liegt der mobile Anteil aktuell schon bei beinahe 50 Prozent. Zusätzlich hat sich die SEO-Sichtbarkeit von engbers ist seit Mitte des Jahres 2015 durch zahlreiche inhaltliche Maßnahmen aber auch durch die Weiterentwicklung der eCommerce-Plattform beinahe verdoppelt.

"Weiterentwicklungen gehen bei engbers ungebremst weiter"

Wie steht es denn bei engbers mit dem viel zitierten Multichannel-Vertrieb und den bei Kunden beliebten Crosschannel-Services?  

Bernd Bosch: Seit 2013 nutzt engbers auch externe Online-Vertriebswege wie Otto und Amazon. Durch die Nutzung dieser Marktplätze hat engbers als vertikaler Anbieter nicht nur zusätzliche Online-Kunden, sondern auch stationäre Neukunden, die enbgers möglicherweise zuvor gar nicht kannten, gewonnen. Diese Erhöhung der Reichweite und Bekanntheit hilft unserem Unternehmen insgesamt.  

André Roitzsch: Getreu dem Motto, dass eine eCommerce-Plattform niemals wirklich fertig ist, gehen die Weiterentwicklungen bei engbers ungebremst weiter. Aktuell stehen die weitere Optimierung von Kundenservices aus dem Bereich Crosschannel wie click & reserve, das in Kürze freigeschaltet wird, und weitere Maßnahmen zur noch stärkeren Verzahnung der stationären und digitalen Absatzkanäle auf der Agenda. Zu diesem Zweck wird unter anderem ein flexibleres Kassensystem implementiert. Mit diesem können engbers-Kunden dann nicht nur ihre online bestellte Ware in der Filiale umtauschen, sondern auch bezahlen.  

Wie sähen also ein kleines Resumé der bisherigen Zusammenarbeit sowie ein Blick in die Zukunft aus?  

Bernd Bosch: Wir sind mit der Entwicklung unserer eCommerce-Plattform und unseres Online-Geschäftes in den vergangenen Jahren sehr zufrieden. Doch wir wissen natürlich, dass der Stand Anfang 2018 den Anforderungen Ende 2018 nicht mehr genügen wird. Daher werden wir gemeinsam mit den SHOPMACHERN weiter daran arbeiten, die Services für unsere Kunden weiter zu verbessern. Und das Spannende im eCommerce ist ja, dass wir heute noch gar nicht genau wissen, was in sechs oder zwölf Monaten gefordert sein wird. Die datengetriebene Beratung der SHOPMACHER und die Philosophie der Shopverbesserung werden uns da hoffentlich wie in den vergangenen Jahren konkret weiterhelfen.

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