Case Study Schuhhändler Zumnorde: Schritt für Schritt voran im eCommerce
13. Oktober 2017 - Das Schuhhaus Zumnorde ist das, was man mit Fug und Recht als traditionelles deutsches Familienunternehmen bezeichnen darf. Gegründet im Jahr 1887 von Heinrich Zumnorde im westfälischen Münster betreibt das Unternehmen heute neben dem Stammgeschäft am Münsteraner Prinzipalmarkt bundesweit 27 weitere stationäre Geschäfte mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Jahr 2011 stieg Zumnorde, wo Tradition und Moderne alles andere als Gegensätze sind, in den eCommerce ein. Federführend für die Online-Aktivitäten ist Thomas Zumnorde, der als Mitglied der Geschäftsführung mittlerweile die fünfte Generation an der Spitze des Schuhhändlers repräsentiert. Seit dem Jahr 2013 kooperiert Zumnorde mit dem eCommerce-Beratungsunternehmen Shopmacher aus dem ebenfalls westfälischen Gescher. Bei der fortlaufenden Optimierung des Online-Vertriebs folgt Zumnorde sehr erfolgreich der Shopmacher-Philosophie der kontinuierlichen Shop-Verbesserung in kleinen, überschaubaren, effektiven und messbaren Schritten.
Mit dem CommerceCockpit von Shopmacher vom Beifahrer- auf den Fahrersitz
Im September 2015 ist Zumnorde auf einen von Shopmacher aufgesetzten und kreierten Online-Shop umgestiegen. Dieser basiert auf OXID-Software und ist mit einem Frontendlayer sowie dem CommerceCockpit von Shopmacher veredelt. Der Erfolg dieses Wechsels kam schnell und zählbar. Schon im Jahr 2016 konnte der online erzielte Umsatz gegenüber den Vorjahren signifikant erhöht werden.

Eine zentrale Rolle hierbei spielte das CommerceCockpit, eine von Shopmacher entwickelte SaaS-Lösung, die an die Basis-Shop-Software angedockt wird und es Redakteuren auf der Anwenderseite ermöglicht, große Teile der Shop-Plattform selber zu editieren, ohne tiefer gehende technische Kenntnisse haben zu müssen oder für jede Änderung die Agentur konsultieren zu müssen. Das betrifft nicht nur Bilder und Texte, sondern auch viele andere Bereiche des Shops insgesamt. Das CommerceCockpit gewährleistet eine hohe Flexibilität und Verwaltbarkeit der gesamten eCommerce-Plattform. Diese Lösung kam und kommt dem Zumnorde-Team, das über großes Fach- und Expertenwissen bei Schuhen verfügt, bei der Content-Erstellung und dem heute bei Online-Shoppern gefragten Storytelling sehr entgegen.
„Mit dem CommerceCockpit hat Shopmacher uns praktisch vom Beifahrer- auf den Fahrersitz gesetzt“, sagt Thomas Zumnorde. „Unsere verschiedenen internen Teams können entlang unseres Marketingplans jederzeit und unkompliziert in Eigenregie Änderungen im Shop vornehmen, neuen Content erstellen, Kampagnen- und Sonderaktionen starten und vieles mehr. Das ist eine Funktion, die wir sehr schätzen und intensiv nutzen.“
Der Weg ist das Ziel bei Online-Shops
Eine eCommerce-Plattform ist niemals wirklich fertig. Der Online-Handel ist eine der dynamischsten Branchen und die Anforderungen an Webshops verändern sich permanent. Das gilt erst Recht im hart umkämpften Segment Mode- und Schuhhandel. Wer in diesem Marktumfeld als Shopbetreiber Erfolg haben möchte, muss seine Plattform ständig anpassen und verbessern.
„Diese Überzeugung teilen wir mit unseren Partnern beim Schuhhaus Zumnorde“, sagt Felix Gaksch, als Chief Customer Officer Mitglied der Geschäftsführung von Shopmacher. „Daher hat Zumnorde uns beauftragt, über das Jahr 2017 hinweg viele kleinere aber effiziente Optimierungen in Teilbereichen vorzunehmen, wo wir gemeinsam – immer auf Basis von nachvollziehbaren Messergebnissen – Verbesserungspotenzial identifizieren können.“
Verbesserungen sind erst einmal ein weicher und weiter Begriff. Für das 
Gespann Zumnorde/ Shopmacher bedeuten Verbesserungen allerdings stets, mit geeigneten Maßnahmen den Umsatz zu erhöhen oder Prozesse zu optimieren und so interne Aufwände und Kosten zu reduzieren.
Shop-Performance, mobile usability sowie Dynamisierung und Personalisierung
Ausgangspunkt für Projekte zur Shop-Verbesserung sind beim Tandem Zumnorde/ Shopmacher stets nachprüfbare Messergebnisse. Denn wer misst, der weiß – wer nicht misst, der hofft nur. „Der strikt datengetriebene Ansatz von Shopmacher gefällt uns“, sagt Thomas Zumnorde. „Auf Basis von Daten können wir verlässlich sehen, wo wir besser und kundennäher werden können und müssen und anschließend auch konkret nachprüfen, ob wir in den jeweiligen Bereichen tatsächlich besser geworden sind.“
Diesem Ansatz folgend wurden für das Jahr 2017 gemeinsam zunächst drei Fokusthemen identifiziert und auf die Agenda gesetzt: Die Verbesserung der Shop-Performance insgesamt, die Optimierung der mobile usability, die insbesondere für die Google-Rankings große Bedeutung hat, sowie die weitere Dynamisierung und Personalisierung der Shopinhalte.
Mit kleinen Sprints zum Ziel
Zur Erreichung der definierten Ziele werden bei Zumnorde den einzelnen Teilprojekten klare Entwickler-Kontingente der Spezialisten von Shopmacher zugeordnet. Für das Jahr 2017 wurden zur Erreichung der definierten Ziele zwanzig Entwicklertage pro Monat als angemessen und zielführend erachtet. Im Rahmen dieses Zeitkontingents werden in so genannten Sprints aktuell das mobile Frontend, Navigation und Checkout sowie die Benutzerfreundlichkeit insgesamt optimiert. Im Bereich Dynamisierung und Personalisierung werden zum Beispiel die Hinterlegung von Schuhgrößen, bevorzugten Farben und Styles, Hobbies und vieles mehr angelegt. Es gibt noch viel zu tun, aber der Weg ist eben das Ziel.
Step by step Shop-Verbesserung funktioniert verlässlich
„Uns gefällt das Shopmacher-Konzept der kontinuierlichen Optimierung in kleinen, überschaubaren und nachprüfbaren Schritten“, sagt Thomas Zumnorde. „Für uns wie wohl für jeden Shopbetreiber ist dabei besonders wichtig, dass die kleinen und überschaubaren Updates im Gegensatz zu umfangreichen Re-Launches nicht große Teile unserer internen Ressourcen über lange Zeiträume binden und vor allem auf Anhieb beim Going-Live sofort problemlos funktionieren. Die Erfolge, die unser Unternehmen im eCommerce mit dieser Philosophie hat, sprechen für sich.“
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